Wer ist Paul(a)?

Auf den ersten Blick ist Paul(a) ist eine bunte, fröhlich aussehende Puppe. Aber wieso hat Paul(a) zwei Gesichter; ein Jungen- und ein Mädchengesicht? Und wieso hängen die Beine über einer Hülle? Wenn die Hülle nach oben gezogen und die Puppe gedreht wird, sieht sie plötzlich ganz anders aus: ein rot-weißer Leuchtturm kommt zum Vorschein, und daran klettert ein grünes Reptil mit gelben Punkten hoch.

Paul(a) ist eine Wendepuppe und jede der vier Figuren hat ihre individuelle Bedeutung!

In meiner pädagogischen Arbeit geht es immer wieder darum, lebensgeschichtliche Belastungen & Traumatisierung und damit die psychotraumatologischen und neurobiologischen Grundlagen und Folgen zu erklären. Deshalb ist Paul(a) konzipiert für PädagogInnen, (Trauma)-BeraterInnen, TherapeutInnen, SupervisorInnen und eignet sich außerdem für die pädagogisch-therapeutische Arbeit mit Kindern und Erwachsenen.

Die Idee zu Paul(a) ist 2012 geboren, die Puppe selbst wurde nach Entwickeln und Verwerfen mehrerer Prototypen Ende 2013 das erste Mal in größerer Stückzahl hergestellt. In Kooperation mit den Schwestern zum Guten Hirten wird Paul(a) in einem Frauenprojekt in Thailand genäht und hier in Deutschland über fairen Handel verkauft.